Beratungsstruktur

Beratungen finden stets in Form von Beratungstagen statt. An Beratungstagen werden bestehende Fragen geklärt bzw. augenblickliche Förderziele bestimmt. Des Weiteren werden Vorgehensweisen zur augenblicklichen Förderung vermittelt bzw. geübt. Der letzte Teil eines Beratungstages ist stets die Verschriftlichung der augenblicklichen Förderziele und Vorgehensweisen in Form eines Förderplans.

 

Erstberatung:

Im Vorfeld der Erstberatung wird ein Beratungsgespräch geführt, um grundsätzliche Fragen in Bezug auf die Förderung zu klären als auch den bestehenden Förderbedarf einschätzen zu können. Ebenso können weitere Fragen wie z.B. in Bezug auf die Kostenübernahme der Förderung in Form von Eingliederungshilfe besprochen werden. Die Förderung beginnt dann mit einer zumeist dreitägigen Erstberatung. Die Erstberatung findet meist ausschließlich im häuslichen Umfeld statt. Zur Erstberatung werden ihnen die Grundlagen der verhaltenstherapeutischen Förderung ihres Kindes vermittelt. Diese Vermittlung findet statt anhand der alltäglichen Interaktionen, die sie mit ihrem Kind haben. Die augenblicklich bestehenden Fähigkeiten ihres Kindes werden entsprechend der ABLLS eingestuft und auf dieser Basis Lern- und Förderziele gestellt. Schwierigkeiten im alltäglichen Umgang miteinander werden in Bezug auf die Ursachen dieser analysiert und es werden ihnen verhaltenstherapeutische Vorgehensweisen aufgezeigt, die diese Schwierigkeiten abbauen sollen.

 

Folgeberatungen:

Folgeberatungen finden in regelmäßigen Abständen zumeist als einzelne Beratungstage statt und werden in dem Lebensumfeld ihres Kindes durchgeführt, in dem augenblicklich der relevanteste Förderbedarf besteht. Folgeberatungen können sowohl zu Hause und ihrer erweiterten täglichen Lebensumwelt stattfinden, als auch in Kindergärten, Schulen, und Praxen von weiteren Fachleuten, bei denen ihr Kind gefördert wird. Zu Folgeberatungen wird die Fähigkeitsentwicklung ihres Kindes reflektiert und Lern- und Förderziele nach Bedarf aktualisiert. Ebenso können in spezifischen Situationen bestehende Fragestellungen (z.B. die Einarbeitung von Schulbegleiter/innen im Schulumfeld etc.) geklärt bzw. angegangen werden.

 

Fernberatung per Telefon/Internet oder Email:

Zwischen Beratungstagen besteht die Möglichkeit, Fragen in Bezug auf die Förderung ihres Kindes zeitnah in Form von Telefon-, Internet- oder Email-Beratungen zu klären.

 

Beratung für Einrichtungen (mit mehreren zu fördernden Kindern und Jugendlichen):

Bei Beratungen für Einrichtungen ist es wichtig, im Vorfeld genau zu klären, welcher Beratungsbedarf besteht und welcher Beratungsumfang notwendig ist, um diesem Bedarf entsprechen zu können.

 

 

Weiterführende Links

Freunde, Internet-Portale und weitere Info-Quellen zum Thema Autismus